LOTTE & SØREN HAMMER - EINSAME HERZEN

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FAZIT:

Unfall oder Mord ? Mit einem einfachen Fall soll Kommissar Simonsen nach einem Herzinfarkt seine Wiedereingliederung beginnen. Doch der tödliche Treppensturz des Postboten Jørgen Kramer Nielsen weist zahlreiche Ungereimtheiten auf. Bei seinen Nachforschungen stößt Simonen auf ein Gefelgt miteinander verwobener Schicksale. Und auf den "Club der einsamen Herzen", den sechs Abiturienten 1969 gegründet hatten. Cool wollten sie sein, dazugehören. Aber in einem Ferienhaus am Meer, in dem sie für die Prüfungen büffelten, entgleiste die Situation. Und die gescheiterten Träume von damals fordern weiter ihren Tribut. (Copyright Knaur Verlag / Klappentext des Buches)

 

Obwohl es sich nicht um das Debüt des Autorenpaares aus Dänemark ( Lotte Hammer lebt wie ihr Bruder Søren Hammer in Frederiksvaerk) handelt, lernen wir durch den Bestseller "Einsame Herzen" erstmals ihre Romanfigur Kommissar Simonsen kennen, der durchaus erfolgreich das gängige Klischee skandinavischer Ermittler bedient, nach einem Herzinfarkt in einer gewissen Sinnkrise steckt und (vielleicht deshalb) in diesem Buch auch seine eigene Vergangenheit aufarbeitet. Diese Auseinandersetzung von Simonsen mit den späten 60er Jahren haben die Autoren gut mit der restlichen Handlung verwoben, da diese ebenfalls bis in diese zurück reicht. Die Charaktere sind gut und treffend beschrieben, die Geschichte selbst ist spannend erzählt und liest sich damit gut. Dennoch fehlen einige Details für den "ganz großen Wurf", sind einige Punkte im Handlungsstrang unlogisch, eindeutig vorhersehbar oder auch unrealistisch. Vielleicht einer der Gründe, warum dieser Roman in vielen einschlägigen Rezensionen auch nur mit 3- 4 Sternen bewertet wird.... In jedem Fall nähert man sich im Verlauf des Buches gut unterhalten dem Showdown, der Auflösung des Falles, um dann etwas verwundert eine etwas eigenwillige, zumindest auch überraschende Auflösung zu erfahren, die einen aber irgendwie auch ratlos und irritiert zurück lässt. Ein Grund für uns, diese Rezension bewusst mit vierzehn Tagen zeitlichem Abstand zu schreiben, um uns eine emotionale Distanz zu ermöglichen. Fazit: Dieses Buch ist eine nette, gute Kriminalgeschichte - nicht mehr und nicht weniger. Also (gerade so) 4 Sterne !!