TOUREMPFEHLUNG: Mollandsmarki - Molden (Luster / Sogn og Fjordane / Norwegen)

Bild mit der Aussicht vom Molden über den Sognefjord in Luster / Norwegen

Der Aufstieg auf den Molden hat für uns, nachdem wir 2010 das erste Mal diese wahnsinnig schöne Aussicht genießen konnten, schon fast etwas Traditionelles. Jedes Mal, wenn wir wieder in der Region sind, gehört der Aufstieg auf diesen majestätischen Berg zum festen Repertoire. Der Blick auf den türkisfarbenen Lustrafjord (ein Arm des Sognefjords), die Gipfel des Jotunheimen und des Breheimen sowie hinunter nach Urnes und Richtung Solvorn ist einfach unbezahlbar - egal bei welchem Wetter und zu welcher Tageszeit. So sind wir inzwischen auch schon in der Nacht mit Stirnlampen und durch den Schnee im Frühjahr auf den Gipfel gestiegen, um dieses Panorama, die Ruhe und den Frieden dort oben zu erleben. Mit seinen 1116 Metern scheint er zwar nicht sonderlich hoch - ragt aber direkt und sehr imposant mit teilweise steilen Wänden aus dem Fjord heraus. 

Ausgangspunkt: Mollandsmarki  61°19'59.63"N 7°16'22"O
Zielpunkt: Molden (Gipfel)  61°20'41.5"N 7°19'0.28"O
Höhenunterschied: 600 Meter  500 Meter - 1100 Meter
Länge / Entfernung: 8 Kilometer total  
Dauer: ca. 3 Stunden Aufstieg  ca. 5 Stunden total
Beste Zeit / Saison: Mai - Oktober  
Schwierigkeitsgrad: Testbild 1  (Norwegische Einstufung - hier mehr dazu)
Majestätisch thront der Molden über dem Fjord
Majestätisch thront der Molden über dem Fjord
Kaum zu übersehen - das Schild an der RV 55
Kaum zu übersehen - das Schild an der RV 55
Blick zum Molden aus Gaupne
Blick zum Molden aus Gaupne

ANFAHRT: Entweder aus Richtung Sogndal oder vom Sognefjell über die Straße RV 55. Zwischen den Orten Gaupne und Hafslo gibt es einen Abzweig nach Mollandsmarki (siehe Bild oben). Dort biegt man ein und fährt einen Weg in Richtung Mollandsmarki, bis man nach etwas mehr als 2 Kilometern linker Hand den Parkplatz Krossen sieht. Hier kann man gut parken und im Bedarfsfall wohl auch mal eine Nacht mit dem Wohnmobil stehen bleiben (zumindest scheint dieser Parkplatz dafür oft und gerne genutzt zu werden).

 

Aufstieg im Mai - durch die letzten Schneereste und mit viel Sonne
Aufstieg im Mai - durch die letzten Schneereste und mit viel Sonne
Ausblick und kurze Pause, bevor man Svarthiller erreicht
Ausblick und kurze Pause, bevor man Svarthiller erreicht

TOUR: Die Strecke ist durchweg gut ausgeschildert und daher kaum zu verfehlen. Vom Parkplatz aus geht es zunächst ein kleines Stück recht steil durch den Wald, bevor der Weg etwas gefälliger und breiter wird. Dann läuft man sogar einen Teil der Strecke über einen Traktor- bzw. Fahrweg, bevor man wieder in den Wald abbiegt. Ab hier geht es dann durch wechselnde Landschaftsformen und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden kontinuierlich weiter aufwärts. Die kleinen Abstecher zu den Aussichtsmöglichkeiten während des Aufstieges sollte man durchaus nutzen, da bereits hier schöne Panoramen für die ersten Anstrengungen entschädigen.

Nach ca. 2/3 der Strecke erreicht man die Baumgrenze und kommt an eine alte Alm: Svarthiller. Ein wunderbarer Platz, um zu rasten, den Ausblick Richtung Solvorn / Mollandsmarki zu genießen und die ersten Fotos zu machen. Von hier geht es dann nochmals etwas steiler und oft steinig in Richtung Gipfel, den man dann auf direktem Weg erreicht. 

 

Kurz vorm Gipfel ein Blick zurück auf die Alm Svarthiller
Kurz vorm Gipfel ein Blick zurück auf die Alm Svarthiller

ZIEL: Man erreicht gut den höchsten Punkt, eine Varde (Steinpyramide) mit dem Gipfelbuch, auf 1116 Metern Höhe über dem Meer. Es empfiehlt sich aber dennoch, in jedem Fall das Plateau auf dem Gipfel zu umrunden und die unterschiedlichen Aussichten in alle Himmelsrichtungen zu erkunden. Inzwischen wurde dort auch eine kleine Schutzhütte errichtet, wo man sich vor Wind und Regen schützen und die Aussicht in Richtung Jotunheimen auch einmal länger nutzen kann.

In jedem Fall wird man für alle Anstrengungen entschädigt und kann eines der schönsten Panoramen in Norwegen nutzen.

 

Es empfiehlt sich, den gleichen Weg zurückzugehen, auch wenn es eine alternative Route über / nach Marifjora gibt, die sich aber schlecht bzw. gar nicht als Rundtour einbinden lässt. Wir sind diese Strecke schon gegangen und berichten demnächst über diese (deutlich längere) Route.

 

Blick in den Lustrafjord Richtung Jotunheimen
Blick in den Lustrafjord Richtung Jotunheimen
Nachts gegen 4.00 Uhr zum Sonnenaufgang
Nachts gegen 4.00 Uhr zum Sonnenaufgang
Auf dem Gipfelplateau des Molden
Auf dem Gipfelplateau des Molden

Für einen längeren Aufenthalt oder auch nur eine Übernachtung auf der Durchreise empfehlen wir das von uns geschätzte und in allen Portalen sehr gut bewertete Bed and Breakfast Nes Gard, welches du dir direkt HIER ANSCHAUEN UND ONLINE BUCHEN kannst.

 

GOD TUR !!!


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Autoren: Cornelia und Sirko Trentsch (mehr über uns hier)


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